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Tips zu Tapeten anbringen

Wandbekleidung anbringen!

- Überprüfen Sie die Rollen immer auf die identische Chargennummer und auf Mängel, bevor Sie
sie verarbeiten. Wenn Rollen mit verschiedenen Fabrikationsnummern zusammen verarbeitet werden, können die Bahnen sich durch Farbabweichungen unterscheiden. In manchen Fällen ist es sogar empfehlenswert, Rollen aus verschiedenen Kartons nicht zusammen auf einer Fläche zu verarbeiten.
- Bei Meterware müssen die Bahnen nacheinander geschnitten und verarbeitet werden.Verschiedene Rollen zugeschnittener Wandbekleidung werden am besten nicht zusammen auf einer Wand verarbeitet (auch nicht mit gleicher Chargennummer).
- Befolgen Sie stets die Hinweise, die der gekauften Wandbekleidung beiliegen. Berücksichtigen Sie, dass innerhalb der gleichen Kollektion diese Hinweise zwischen den verschiedenen Modellen variieren können.
- Wenn man beim Tapezieren von der Hauptlichtquelle ausgehend in Blickrichtung arbeitet, fallen die Nähte weniger auf. Eine Unterbrechung beim Arbeiten an einer Wand kann dazu führen, dass eine optische Bruchstelle entsteht.

Untergrund

- Rost ecken, Fett,Teer, Markierungen, alter synthetischer oder alkoholischer Kleister können sich durch die Tapete abzeichnen. Reinigen, entfernen oder abdecken ist hier das Gebot.
- In einer Naht kann auch eine mit einem zu weichen Bleistift gezogene Lotrechte oder die Kreidelinie einer Schlagschnur sichtbar werden.
- Sollte die alte Tapete absolut nicht von der Wand zu lösen sein, bleibt nur eins: Alle Unebenheiten
und Nähte müssen sorgfältig glatt gescheuert werden, damit sie sich später nicht durch die neue Tapete abzeichnen. Achten Sie auch darauf, dass nicht festsitzende Bestandteile und Staub entfernt werden.
- Eine poröse oder körnige Wandober äche kann so viel Kleister absorbieren, dass keine gute Haftung möglich ist. Kleistern Sie derartige Wände vorab mit leicht verdünntem Kleister (Mischverhältnis für Vorkleistern) ein und lassen Sie die Wand mindestens einen Tag trocknen. Die Wand wird dadurch weniger stark absorbierend. Gipsplatten, Spanplatten und Stuck müssen immer so behandelt werden.
- Ein nicht gleichmäßig gefärbter Untergrund kann bei dünnen und/oder hellenTapeten durchscheinen. Ein glattesVlies (wie z. B.Teqno oder PatentVlies) bietet eine mögliche Lösung.Wenn der Untergrund in verschiedenen Farben gestrichen ist, kann eine kreidehaltige (günstige) Wandfarbe das Problem lösen. Beachten Sie dabei stets die Hinweise des Farbherstellers, da nicht alle Farb- und Lackarten miteinander verarbeitet werden können.

- Beschäftigen Sie sich ausgiebig mit dem Untergrund.Vor allem bei einer (satin-) glänzenden, glatten Tapete wird sich jeder Fehler im Untergrund abzeichnen. Im Extremfall kann sogar nicht komplett aufgelöster Kleister zu Unebenheiten führen, die bei Ausleuchtung sichtbar werden. Hierauf muss auch bei Wandleuchten und Spots geachtet werden.
- Die Ursache von Feuchtigkeitsproblemen muss untersucht und vor Beginn der Arbeiten behoben werden.
- Bei maßhaltiger Tapete ist es zugleich Vor- und Nachteil, dass sie „maßhaltig“ ist. Große Unebenheiten (Buckel oder Vertiefungen) können dazu führen, dass Nähte nicht immer sauber passen.
- Tragen Sie auf Stellen, an denen die Wand ausgebessert wurde, einen Tag vor dem Tapezieren verdünnten Kleister auf. So vermeiden Sie, dass sich die Tapete an diesen Stellen löst.
- Durch Eckleisten (wie z. B. Pro lo), die auf nicht durchgängig gerade Außenkanten (was häu g vorkommt) gesetzt werden, wird eine sauber anschließende Naht mit der nächsten Bahn gescha en. Diese Eckleisten können in den meisten Fällen überstrichen werden.
- Vermeiden Sie Zugluft während des Anbringens.

Kleister

- Für Wandbekleidung auf Vlies:Verwenden Sie CLEARPRO-Leim von Arte.
- Wird mit Kleisterpulver gearbeitet, muss der Kleister vollständig aufgelöst sein und darf keine Klümpchen aufweisen.
- Beachten Sie stets das auf derVerpackung angegebene Mischverhältnis.
- Der Kleister muss immer gleichmäßig auf derWand (oder dem Material) verteilt werden.Ausleuchten kann dabei maßgeblich helfen. Das Vorkleistern der Wände, um unregelmäßige oder zu starke Saugfähigkeit der Wand auszugleichen, ist nur eine kleine Anstrengung im Vergleich zu den Problemen oder der Mehrarbeit, die andernfalls entstehen können.
- Streichen Sie Wandbekleidung immer mit vertikalen Bewegungen fest. Das Feststreichen in horizontaler Richtung kann zum Verschieben oder zur Verbreiterung der Bahn führen. Darüber hinaus wird hierdurch ein möglicher Kleisterüberschuss an die Ränder der Bahn gedrückt. Dadurch können Kleister ecken oder -anhäufungen entstehen.

Kleister ecken

- Kleister ecken müssen so schnell wie möglich entfernt werden. Je nach oberster Beschichtung
oder Wasseremp ndlichkeit der Tapete kann dies mit der entsprechenden Menge an Wasser erfolgen. Kleister ecken nie trocken entfernen.
- Auf Vliestapete können Kleister ecken abgewaschen werden. Bei einigen Kollektionen muss aber darauf geachtet werden, dass sich das Vlies nicht „aufraut“ oder au asert. Dies kann passieren, wenn Kleister ecken zu trocken und mit zu viel Kraft entfernt werden. Feuchten Sie einen Schwamm ausreichend an und trocknen Sie die Stelle anschließend falls erforderlich mit einem Mikrofasertuch vorsichtig ab.
- Bestimmte Modelle sind nahezu nicht abwaschbar. Kleister oder andere Flecken können daher auch nicht rückstandsfrei entfernt werden. Bei emp ndlicher Wandbekleidung kann beim Andrücken der Nähte ein absorbierendes Löschpapier oder Küchenrolle verwendet werden, um überschüssigen Kleister direkt an den Nähten wegzunehmen.

Einweichzeit

- Bei nicht maßhaltigenWandbekleidungen (Papier oder mit Papierträger) muss immer die richtige Einweichzeit eingehalten werden. Diese Art Tapete dehnt sich beim Anfeuchten aus und schrumpft während des Trocknens. Die Stärke des Kleisters und der Zustand des Untergrunds müssen ausreichen, um diese Trockenspannung auszugleichen. - Die Einweichzeit wird üblicherweise bei den Tapezierhinweisen angegeben.

- Wird die Einweichzeit dort nicht genannt, kann man die entsprechende Dauer selbst feststellen. Kleistern Sie einen Streifen ein (oder machen Sie ihn nass) und beobachten Sie, wie lange es dauert, bis der Streifen sich maximal in der Breite ausgedehnt hat.
- Bei einem zu langen Einweichen können die Bahnen (auch dann, wenn man sie nach dem Einkleistern gefaltet hat) bereits antrocknen und sogar aneinander kleben bleiben.
- Wird die Bahn nicht ausreichend eingeweicht, wird sie sich auf der Wand weiter ausdehnen und
es können Blasen entstehen. Zu kurz eingeweichte Bahnen oder Bahnen mit unterschiedlichen Einweichzeiten können auch dazu führen, dass das Muster nicht sauber anschließt.

Anbringen

- Arbeiten Sie eine Wand nach der anderen ab. Das verhindert nicht nur Bruchstellen, sondern auch Farb- und Strukturunterschiede, die auftreten können, wenn beispielsweise Flächen über Fenstern und Türen erst später tapeziert werden.
- Schneiden Sie Tapete an zurückspringenden Ecken immer durch und falten Sie sie bei vorspringenden Ecken immer vor. Richten Sie nach jeder Ecke das Lot neu aus.

- Lassen Sie große Motive auf der Tapete in einer unau älligen Ecke zusammenlaufen.
- Beginnen Sie beim Lichteinfall mit dem Tapezieren und zwar so nah wie möglich am Fenster. So verringern Sie das Risiko, dass Nähte durch den Lichteinfall sichtbar werden.
- Frisch tapezierte, feuchte Wandbekleidung ist emp ndlich.Warten Sie mit den Endarbeiten und dem Aufhängen von Dekorationsgegenständen, bis sie komplett trocken ist.

Einsatz von Werkzeugen

- Der Einsatz von ungeeignetem Werkzeug zum Feststreichen kann zu Problemen führen. Bei sehr feiner Bekleidung emp ehlt sich zum Andrücken der Einsatz einer Gummirolle statt eines Spatels. Auch beim Einsatz eines Nahtrollers muss man entsprechend vorsichtig vorgehen. Ein falscher Nahtroller (z. B. ein harter, ausgebuchteter oder strukturierter Nahtroller) kann zu Druckstellen in der Wandbekleidung oder sogar im Untergrund führen.

- Ein acher Nahtroller ist die beste Wahl. Ein konischer Nahtroller drückt den Kleister von den Nähten weg, obwohl gerade dort der meiste Kleister benötigt wird, um das Schrumpfen auszugleichen. In manchen Fällen ist es sogar zu empfehlen, einen Gumminahtroller zu verwenden.

Offene Nähte

- Offene Nähte können unterschiedliche Ursachen haben. Die häu gste Ursache ist ein schlechter Untergrund: schlecht haftende Farblagen, Spachtellagen oder Makulaturtapete. Das kann sogar dazu führen, dass sich Nähte noch Monate nach dem Tapezieren ö nen.
- Ein nicht saugfähiger Untergrund - vor allem in Kombination mit Vinyltapete - sorgt dafür, dass der Kleister zu lange nass bleibt und keine festeVerbindung mit dem Untergrund entsteht.

- Ein zu schnelles Aufwärmen des Raums nach dem Tapezieren (Heizkörper, Kamin, ...), aber
auch Halogenlampen, die zu nah an frisch tapezierten Wänden platziert werden, verstärken den Schrumpfprozess erheblich (vor allem beiVinyl auf Papierträger).

- Zudem kann zu wenig Kleister an den Nähten und zu leichter Kleister ebenfalls zu o enen Nähten führen. 

Quelle: arte-international.com

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